VerfahrenskenngrößenVerfahrenskenngrößen

Verfahrenskenngrößen

 

Verfahrenskenngrößen beschreiben die Eigenschaften eines Messverfahrens und dessen Leistungsfähigkeit.

Für die nachfolgenden Verfahrenskenngrößen werden die Mindestanforderungen gemäß der "Richtlinien über die Eignungspriifung, den Einbau, die Kalibrierung und die Wartung von Messeinrichtung. für kontinuierliche Emmisionsmessungen" des Bundesumweltministeriums angegeben:

 

Linearität:

Die Abweichung von einer linearen Gerätekennlinie (Eichkurve) sollte kleiner als 2 % vom Messbereichsendwert sein.

 

Nachweisgrenze (NWG):

Die NWG gibt die gerade noch eindeutig nachweisende Konzentration an Kohlenwasserstoffen an. Sie sollte kleiner als 2 % vom empfindlichsten Meßbereichsendwert sein, Mit speziellen FID sind NWG von ca. 10 ppb (parts per billion = 1 milliardstel!) erreichbar.

 

Ansprechzeit (t-90-Zeit):

Die Ansprechzeit (oder Einstellzeit) ist die Zeit zwischen der Aufgabe von Messgas und dem Erreichen von 90 % des Messsignals. Sie sollte kleiner als 200 s sein. Mit FID können t-90-Zeiten von ca. 1 s erreicht werden.

 

Temperaturabhänigkeit der Nullpunktanzeige:

Diese sollte bei einer Umgebungstemperaturänderung von 10 Kelvin kleiner als 2 % des Messbereichsendwertes sein.

 

Temperaturabhängigkeit der Empfindlichkeit:

Diese sollte bei einer Umgebungstemperaturänderung von 10 Kelvin kleiner als 4 % des Messbereichsendwertes sein.