DetektorparameterDetektorparameter

Detektorparameter

Die Empfindlichkeit eines FID ist unter Anderem eine Funktion der Düsen-, Brenner und (Absaug-) Elektrodengeometrie, sowie der angelegten Saugspannung und der Flüsse von Brennluft, Brenngas und Probe. Auf die verschiedenen Einflüsse durch die Anordnung und Form des Brennerinnenraums kann hier nicht näher eingegangen werden.

 

Saugspannung

Der FID wird im Sättigungsbereich der Strom-Spannungs-Kennlinie bei ca. 200 V betrieben.

 

Brenngasfluß

Die Empfindlichkeit des FID durchläuft bei Variation des Brenngasflusses ein Maximum. Der Detektor wird an diesem Empfindlichkeitsmaximum betrieben. Als Brengas wird Wasserstoff der Reinheit 5.0 ( =99,999 %) verwendet. Typische Flusswerte : 20 - 50 ml/min

 

Brennluftfluß

Bei Erhöhung des Brennluftflusses steigt die Detektorempfindlichkeit bis zu einem Plateau an. Der Brenngasfluß wird auf diesen Plateaubereich eingestellt. Als Brennluft wird kohlenwasserstofffreie Luft verwendet. Typische Flusswerte : 24-30 L/Std

 

Probenfluß

Mit zunehmenden Probengasfluß steigt die Empfindlichkeit an. Dies geschieht jedoch auf Kosten des Linearitätsbereiches. Somit kann ein FID mit geringem Probenfluß auf Kosten der Empfindlichkeit über mehrere Dekaden linearisiert werden, bzw. mit hohem Probenfluß auf Kosten der Linearität für kleine Messbereiche hochempfindich gemacht werden. Typische Flusswerte: 5 - 20 ml/min