FID MessverfahrenFID Method

FID Messverfahren

 

Das FID-Verfahren basiert auf der Ionisation organisch gebundener Kohlenstoffatome in einer Wasserstoffflamme und der Entladung der entstehenden Ionen an einem Elektronenpaar. Der dabei fließende Strom wird gemessen. Er ist in einem weiten Bereich proportional der Anzahl der pro Zeiteinheit in die Flamme gebrachten Kohlenstoffatome. Der Molekülaufbau (z.B. Einfach- und Doppelbindung, Anzahl und Art von Heteronomen, Kettenlänge und Ringstruktur) beeinflusst wesentlich die Oxidationseigenschaften des Kohlenstoffs und damit die Größe des Detektorsignals. So werden organische Verbindungen mit Sauerstoff als Heteroatom im Allgemeinen mit deutlich geringerer Empfindlichkeit angezeigt als die reinen Kohlenwasserstoffe mit der gleichen Anzahl von Kohlenstoffatomen pro Molekül. Die unterschiedlichen Anzeigeempfindlichkeiten gegenüber verschiedenen organischen Verbindungen werden in Responsefaktoren ausgedrückt. Diese sind stoff- und gerätespezifisch (Abhängigkeit von Düsenform, Elektrode, Brennraum und Brennluftzumischung) und dürfen nicht auf andere FIDs übertragen werden.