Aufbau eines FIDAufbau eines FID

Aufbau eines FID

Das Brenngas Wasserstoff und das Probengas werden gemischt und durch eine (Brenner-)düse der Flamme zugeführt. Die Brennluft strömt, meist über einen Ringspalt, am Fuß der Brennerdüse ein und streicht von außen an der Wasserstofflamme vorbei. Die in der Flamme gebildeten Ionen werden über zwei Elektroden mit einer Gleichspannung von 180 V abgesaugt. Ein Gleichstromverstärker wandelt den so entstehenden Strom (10 -14 A) in ein Meßsignal um. Die Versorgungsgase Wasserstoff und Brennluft werden mittels elektrischer Druckregler mit einem konstanten Vordruck durch Kapillaren gesaugt. Dadurch entstehen aufgrund konstanter Kapillaren- und Gastemperaturen in der thermostatisierten Analysenkammer des FID konstante Flüsse am Brennerblock. Meßgas (d.h. entweder Probegase, oder Kalibriergase für Null- und Prüfgas) wird von einer Pumpe angesaugt und durch die Probenkapillare gefördert. Um konstanten Probenfluß zu gewährleisten, muß der Unterdruck des Meßgases am Eingang der ebenfalls thermostatisierten Probenkapillare konstant gehalten werden. Diese erfolgt entweder mit einem analogen oder elektronischen Vakuumregler, der extrem präzise ausregelt. Ältere Gerätekonzeptionen arbeiten mit einem Rückdruckregler, der den Bypassstrom regelt oder mit einem Gegendruckregler der Steuerluft zuführt. Beide Regelprinzipien sind jedoch nach dem heutigen Stand der Technik überholt.